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Die Entwicklung der Quirnbacher Pfarrei

Eng verbunden mit den weltlichen Ereignissen war die kirchliche Entwicklung in Quirnbach. So schreibt der Quirnbacher Pfarrer Emil Müller in seiner Chronik von 1890, schon vor der Reformation habe in Quirnbach eine eigenständige Pfarrei bestanden. Die älteste daraufhinweisende Nachricht besagt, dass nach dem Tod Pfarrer Kaysers am 15.03.1518 dessen Stelle durch den päpstlichen Protonotar Marianus Carraciolus dem Priester Lorenz aus Altenglan verliehen worden sei. Demzufolge gab es damals schon eine Kirche im Dorf, sie wird als Bartholomäuskirche bezeichnet. Im Mai 1773 berichtete der damalige Pfarrer Heintz, der Kirche drohe von drei Seiten der Einsturz.

1777 schließlich wurde mit dem Bau der heutigen Kirche begonnen, sie wurde am 6 Dezember 1778 ihrer Bestimmung übergeben.
Die Kirche besitzt keinen eigenen Glockenturm, sie ist eine typische Dorfkirche mit Dachreiter. Im Krieg wurden zwei der drei Glocken eingeschmolzen, wie es sicher vielerorts war. In den 50er Jahren wurde aber wieder die ursprüngliche Anzahl Glocken angeschafft. Viel von ihren charakteristischen Eigenschaften verlor die Kirche durch umfangreiche Renovierungsarbeiten in den 60er Jahren. Durch den Wiedereinbau des in jener Zeit abhanden gekommenen Lutherfensters konnte wenigstens ein Teil jener Charakteristika wiegergewonnen werden. Besondere Verdienste beim Wiedereinbau dieses Fensters hat sich der leider schon verstorbene Dr. Adolf Weidmann aus Matzenbach erworben.